Hilfskonvoi

Ein Funke Hoffnung: wie mit Hilfe der Pfarrei ein neues Dorf entsteht

Desillusioniert aber nicht frustriert kehrten unlängst die Begleiterinnen und Begleiter des zweiten Hilfskonvois in die Autonome Region Kurdistan im Norden des Irak zurück.  Für rund 72'000 US $ wurden Medikamente und Lebensmittel gekauft und an jene Stellen, Menschen und Camps ausgegeben, die aufgrund der Konflikte im Mittleren Osten chronisch unterversorgt sind. Die Kleiderspenden werden nach Ostern durch unseren Projektleiter vor Ort, Ueli Schleuniger, während rund 14 Tagen "step-by-step" zu den Bedürftigen in den unterschiedlichen Flüchtlingscamps zwischen Sinschar, Mosul und dem Grossraum Erbil gebracht.

Mit dem Abschluss der Überlebenshilfe will die Projektgruppe "Hilfskonvoi für Kurdistan" ein weiteres Ziel ins Auge fassen. Als nächstes Projekt wollen die Teufener in einem der Langzeit-Camp, die Wohneinheiten syrischer Flüchtlinge erneuern. Es sind Menschen aus dem Raum Kobane, die in den nächsten Jahren nicht mehr in ihre Heimst zurückkehren können. Stadt- und Agglomerationsquartiere und ganze Dörfer wurden im Kampf mit dem IS zerstört. Ganze Landstriche sind mit Minen verseucht. Die Kurdische Autonomiebehörde im Nordirak gibt den syrischen Familien vorläufiges Bleiberecht, in dem das Langzeit-Camp "Basirma" zu einem vorläufigen Provisorium eines syrischen Dorfes wird. Die bisherigen, vier Jahre alten Notunterkünfte – die meisten davon sind Zelte, die einst durch das Füchtlingshilfswerk der UNO aufgestellt wurden - sind in einem desolaten Zustand oder schlecht gebaut. In der Regenzeit fliessen Wasserbäche und im Sommer kriechen Schlangen und Skorpione durch die improvisierten Hütten und Unterstände, die zu permanenten Wohnräumen, so genannten «Shelters» geworden sind. Die Idee ist nun, die Shelters mit festem Mauerwerk neu aufzubauen, damit die Bewohnerinnen und Bewohner vor Kälte, Regen, Hitze und Sonne geschützt sind. Eine Wohneinheit (1-Zimmer-Wohnraum und separate Küche) kommt auf rund 2'500 CHF zu stehen. Eine Musterwohneinheit wurde durch das Teufener Hilfswerk bereits realisiert. Künftig können Spenderinnen und Spender eine oder eine halbe Wohneinheit für eine Familie finanzieren, welche den Namen des Spenders tragen wird. Gleichzeitig zum Bau der neuen Wohneinheiten hat die Gemeinde Teufen gemeinsam mit dem Kath. Konfessionsteil des Bistums St. Gallen eine Anlage mit "Greenhouses" finanziert. Das sind Gewächshäuser, die es der Bevölkerung im Camp Basirma möglich macht, sich mit selbst angebauten Gemüse und Früchten selber zu versorgen. Projektflyer sind in Bearbeitung und werden demnächst aufgeschaltet. Für Informationen hilft das Pfarreisekretariat gerne weiter.

Spendenkonto: 

IBAN: CH 71 8102 3000 0037 2635 9, lautend auf : Kath. Kirchgemeinde Teufen-Bühler-Stein, Hilfskonvoi, 9053 Teufen AR, Vermerk: "Projekt Shelters"

SWIFT: RAIFCH22

IID (BC-NR): 81023

Fragen?

Pfarreisekretariat
Denise Engeler

+41 (0)71 333 13 52
sekretariat@kath-teufen.ch